Seit Sonntag sind 14 Schüler*innen im tatkräftigen Einsatz für Mischwälder in Neuenrade im Sauerland im Rahmen des Bergwald Projekts.
Hier hat vor Jahren der Sturm Kyrill sowie ab 2018 der flächige Schädlingsbefall mit Borkenkäfern für weitläufige Kahlflächen gesorgt, wo früher Wald stand. Nun wird versucht, vor Ort wieder einen gesunden Mischwald zu etablieren. Mit Säge und Heppe rücken die Schüler*innen der Begleitvegetation zuleibe, die Eichen, Waldkiefern und Buchen Platz und Licht nehmen. Außerdem werden junge zuvor gepflanzte Eichen und Linden mit Schafwolle vor Wildverbiss geschützt, damit sie ungestört aufwachsen können.
„Je mehr Baumarten ein Wald aufweist, desto anpassungsfähiger ist er in der Klimakrise und desto resilienter gegen Schädlingskalamitäten“, wissen die Schüler:innen nach einem waldpädagogischen Input durch das Team des Bergwald Projekts.
In Anbetracht der immensen Waldschäden durch Hitze und Dürre der vergangenen Jahre und auch ganz aktuell des hinter uns liegenden diesjährigen Sommers wird deutlich, dass wir auf widerstandsfähige Wälder angewiesen sind. Neben den Arbeiten auf den Flächen steht natürlich auch das Miteinander im Fokus. Nach der erledigten Arbeit wurden Gesellschaftsspiele, Fußball, Volleyball gespielt und die Abende am Lagerfeuer beendet.
Müde aber glücklich wird die Heimreise am Samstag wieder abgetreten. )
